Welches Schulzubehör braucht man für den Schulstart?

Nicht nur der erste Schultag, sondern auch jeder weitere Tag sollte für die Schüler ein besonderes Highlight sein. Schule muss und soll zu jederzeit Spaß machen. Hierfür benötigt gerade der Schulanfänger einen schönen Ranzen. In den Fachgeschäften werden hierfür tolle Modelle angeboten und das passende Zubehör gleich dazu.

Viele Eltern denken beim Einkauf auch gleich an einen Regenüberzug damit bei schlechtem Wetter nicht nur der Schüler sondern auch das Schulzubehör gut geschützt in den Schulräumen ankommt. Der allgemeine Schulbedarf für die neue Klasse wird zu Anfang des Schuljahres von den Lehrern vorgegeben. Das Schulzubehör von HERMA ist seit vielen Jahrzehnten beliebt und bekannt.

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Marxistischer Sozialismus

Marxistischer Sozialismus ist das von Friedrich Engels und Karl Marx begründete System des wissenschaftlichen Sozialismus. Es besagt, dass die Masse der Proletarierklasse immer mehr verelende, während einige wenige das Kapital unter sich aufteilten. Die vorhandenen Produktionsmittel der Kapitalisten müssten, notfalls durch einen rücksichtslosen Klassenkampf mit anschließender Diktatur des Proletariats, vergesellschaftet werden. Im weiteren Verlauf würden sich zunächst die Klassenunterschiede verflüchtigen, anschließend die Klassen und zum Schluss der Staat selbst auflösen.

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Sozialismus als eigene Formation

Im 19. Jahrhundert entstandenen drei große politische Ideologien. Das waren der Sozialismus, der Liberalismus und der Konservatismus. Es gibt keine eindeutige Definition des Begriffes Sozialismus und so umfasst er eine breite Palette von vielen Varianten. Darunter sind Anarchismus, Parlamentarismus und Demokratie, die Systeme wie der Realsozialismus oder nationale Sozialismus. Sie gehen über Reform Bewegungen, die sozialdemokratisch akzeptiert wurden, bis zu kommunistisch-totalitären oder autoritären Systemen, die aus einer Revolution entstanden sind. Von den Sozialisten werden besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität betont. Auf die Wechselbeziehung zwischen der praktischen sozialen Bewegung und der theoretischen Gesellschaftskritik wird größten Wert gelegt. Beide sollen sich zusammen in die Richtung der gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung weiter entwickeln. Das Privateigentum der Produktionsmittel wird als die Wurzel des Übels von der Gesellschaft angesehen und daher wird die Vergesellschaftung angestrebt.

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Steckbrief Karl Marx

Karl Marx, geboren 1818 ind Trier, gilt als einer der bekanntesten Philosophen und zusammen mit Friedrich Engels als der einflussreichste Theoretiker von Sozialismus und Kommunismus. Über die Inhalte wird auch heute noch gestritten und kontrovers diskutiert, wie bei kaum jemanden sonst. Er war politischer Journalist und Gesellschaftstheoretiker, Nationalökonom und ein Streiter für Gerechtigkeit. Sein Vater, ein Anwalt, stammte aus einer bekannten Rabbinerfamilie und arbeitete unter anderem als Übersetzer. Schließlich konvertierte dieser zum evangelischen Glauben, um sein Amt als Justizrat nicht aufs Spiel zu setzen. Dadurch wurden auch die Kinder getauft.

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Christlicher Sozialismus

Bereits vor dem Jahr 1848 war der Begriff christlicher Sozialismus in Deutschland und in vielen anderen Ländern gebräuchlich. Franz Joseph von Buß und Johann S. Drey verdeutlichten hier eine Gesellschaftsauffassung, die als sittlich-organisch zu sehen war. Karl Marx und Friedrich Engels hingegen, die sogenannten Begründer des Kommunismus, nannten diese Gesellschaftsauffassung einen feudalistischen sowie reaktionären Sozialismus.

Von Heinrich Pesch, Theodor Steinbüchel, Theodor Brauer und noch vielen weiteren Anhängern, wurde nach 1918, unter anderem aus parteitaktischen Gründen, der Begriff Christlicher Sozialismus wieder aufgegriffen. Die überwiegend evangelisch „religiösen Sozialisten“ im Bund der religiösen Sozialisten, zu denen Paul Tillich und Georg Wünsch gehörten, sahen im Sozialismus vor allem einen geschichtlich- theologischen Aspekt. Gewerkschaftliche Zentrumspolitiker hingegen sahen den Sozialismus als Synonym für eine christliche Sozialreform. Das Naturrecht sollte hierfür die Grundlage bilden. Die Begriffe Staatswirtschaft und reine Marktwirtschaft wurden durch Privateigentum und Privatinitiative ersetzt. Sie galten als der Motor der Volkswirtschaft, die mit genossenschaftlichen und berufsständischen Ideen kombiniert wurden. Die Verfügungsgewalt, egal ob sie individuell, gesellschaftlich oder staatlich war, sollte zu einer gemeinwohldienlichen Wirtschafts- und Sozialordnung verpflichtet werden. Sie sollte damit auch der Integration von der Industriearbeiterschaft in Betrieben und dem Gemeindewesen dienlich sein. Als letztes Mittel galt die Sozialisierung von Großbetrieben.

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Neo-Sozialismus

In den siebziger Jahren gingen ebenso eine Reihe undogmatische und antiautoritäre Gruppen wie auch einige K-Gruppen aus der außerparlamentarischen Opposition hervor. Eine der einflussreichsten Organisationen war das sozialistische Büro Offenbach. Sie vertraten den Neo-Sozialismus und grenzten diesen deutlich gegen den Realsozialismus und die Sozialdemokratie ab.

Größtenteils blieben diese Gruppen außerhalb bestehender Parteien engagiert und hatten in der Regel nur wenig Rückhalt bei den Gewerkschaften und der Arbeiterschaft, gewannen jedoch durch neue Parteien im Laufe der Zeit durchaus Einfluss. Die Studentenbewegung der 60er Jahre erreichte mit diesem Einfluss letztlich eine Liberalisierung der Gesellschaft und eine vollkommen neue Einstellung der Gesellschaft zum Sozialismus, die bis dahin gedanklich vom Kalten Krieg geprägt war und mit den diktatorischen Zuständen in den osteuropäischen Staaten identifiziert wurde.

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Sozialismus einfach erklärt

Im 19. Jahrhundert entstanden insgesamt drei politisch bedeutsame Ideologien: Der Liberalismus, der Konservatismus und der Sozialismus. Wirklich exakt definiert wurde der Begriff “Sozialismus” nie. Er umfasst die gesamte Bandbreite von Anarchismus und Parlamentarismus bis hin zur Demokratie, mit dem demokratischen Sozialismus der heutigen Sozialdemokraten. In der Geschichte gab es immer wieder Abspaltungen zu demokratischen, revolutionären oder autoritären Systemen. Der Nationalsozialismus war dabei die fürchterlichste Variante.

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Geschichte des Sozialismus

Infolge der industriellen Revolution und Aufklärung entwickelte sich zum Ende des 18. Jahrhunderts eine sozialistische Bewegung die eng mit der zur gleichen Zeit entstehenden Arbeiterbewegung verbunden war. Mit dem Beginn und den Ideen der Frühsozialisten zu Genossenschaften und parteipolitischen Organisationen der sozialen, sozialdemokratischen sowie kommunistischen Parteien, die ihrerseits im 20. Jahrhundert viele Abspaltungen hinnehmen mussten, war der Sozialismus zunächst sehr vielfältig und nicht endgültig zu definieren.

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Real existierender Sozialismus

Der Begriff real existierender Sozialismus wird auch Realsozialismus oder realer Sozialismus genannt. Er wurde seit den 1970er Jahren von der damaligen DDR, der Deutschen Demokratischen Republik, verwendet und dient seit dem auch als sogenannte Fremd- oder Selbstbezeichnung für verschiedene Gesellschaftssysteme in Europa und Asien sowie auf Kuba. Eine kommunistische Partei und ein sozialistisches Selbstverständnis, das meist im sowjetischen Einflussbereich war, bildete die gemeinsame Vorherrschaft. Volksrepublik oder auch demokratische Volksrepublik war nun die jeweilige Staatsform des real existierenden Sozialismus. Typisch dafür war, dass das politische System durch eine autokratische Herrschaft von nur einer Partei gekennzeichnet wurde und dass Planwirtschaft oder zumindest die Ansätze planwirtschaftlicher Elemente für das Wirtschaftssystem deutlich wurden.

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Wissenschaftlicher Sozialismus

Unter dem Begriff Wissenschaftlicher Sozialismus werden verschiedene Dinge gesehen. Der Begriff steht für die Suche, bei der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa nach einem wissenschaftlichen Begriff gesucht wurde, der für die Gesellschaftswissenschaft steht, die im Zusammenhang mit kommunistischen Vorstellungen entwickelt wurde. Auch gilt der Begriff Wissenschaftlicher Sozialismus hauptsächlich für den Ansatz der Herren Karl Marx und Friedrich Engels, mit ihrer Analyse der bürgerlichen Gesellschaft und den Bedingungen einer sozialistischen Entwicklung. Wissenschaftlicher Sozialismus wird auch für die Selbstdarstellung in der deutschen Sozialdemokratie zum Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Zu guter Letzt steht der Begriff für Dogmen der Sowjetideologie, die speziell von Lenin und Stalin daraus und aus anderen Begriffen entwickelt wurden.

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