Sozialistische Grundideen

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Der Sozialismus blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits in der Französischen Revolution wurde die Losung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" bei der Bevölkerung populär. Das waren erste sozialistische Grundideen. Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert erstarkte der Sozialismus und wurde zu einer Massenbewegung, die besonders bei den Arbeitern populär war. Grund waren die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen, unter denen damals weite Kreise der Bevölkerung leiden mussten.

Zu den wichtigsten Grundideen des Sozialismus gehört es, diese Leiden zu mildern und allen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dieses Ziel ist auch heute noch aktuell und hat in der Bundesrepublik und anderen Industriestaaten zahlreiche Anhänger, nicht nur in der SPD oder den Linksparteien. Der Sozialismus setzt dabei auf Kooperation anstatt auf Konfrontation und sagt aus, dass eine Verbesserung des Lebensstandards der gesamten Bevölkerung nur durch Zusammenarbeit aller Beteiligten, der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und des Staates, erreicht werden kann. So sollte beispielsweise jeder in der Lage sein, den mybet Bonus zu genießen. Weiterhin propagiert der Sozialismus, dass wichtige Entscheidungen nur durch demokratisch gewählte Vertreter getroffen werden dürfen. Freie Wahlen und eine demokratische Grundordnung sind die Grundvoraussetzungen für eine sozialistische Gesellschaft.

So attraktiv diese Ideen auch waren, wurden sie doch durch den revolutionären Sozialismus in Verruf gebracht. Diese Richtung des Sozialismus wollte die Veränderungen in der Gesellschaft mit Gewalt erzwingen, indem die sogenannte Diktatur des Proletariats errichtet wurde. Das geschah zuerst 1917 im damaligen Russland und später in der Sowjetunion, und breitete sich infolge des Zweiten Weltkriegs auf die sowjetischen Satellitenstaaten, den ehemaligen Ostblock, aus. Zwar nannten sich diese Staaten offiziell sozialistisch, waren es jedoch nicht, da eine kleine Elite die Macht ausübte und sich nur durch Zwangsmaßnahmen zu behaupten vermochte. Da in einer Zwangsherrschaft die Wirtschaft schlechter wächst als in der freien Marktwirtschaft, stellten sich große ökonomische Probleme ein und der Ostblock brach Anfang der 90er-Jahre zusammen.

Dieser Artikel wurde von Felix geschrieben

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